KAP 686 beim “Tag der Architektur”

Das KAP 686 ist auch beim diesjährigen “Tag der Architektur” vertreten.

Skateplatz beim Tag der Architektur

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K-69

Auch das Projekt am Niederrhein geht der Fertigstellung entgegen … immer wieder faszinierend, was Innenputz so ausmacht …

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Es tut sich was im Belgischen Viertel …

Nähere Infos folgen in Kürze …

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KAP 686 auf dem cover des LW magazine!

Der Skateplatz KAP 686 wird im koreanischen LW magazine gefeatured und hat es auf das cover der Ausgabe 49 geschafft …

metrobox sagt 감사합니다 (gam-sa-ham-ni-da / Danke!))

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Nur nicht übertreiben

Dank einem Artikel auf SPIEGEL Online über die Stabilität des Kölner Doms bei Erdbeben, wissen wir nun endlich, wie man sich beim Spiegel in Hamburg den Karneval vorstellt.

Das Schunkeln jedenfalls dürfte so zu einer ganz neuen Erfahrung werden:

Na dann Alaaf!

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Panopticon – Rauminstallation in einem ehemaligen Gefängnis in Kassel – im Rahmen der documenta 13

Die architektonische Funktion eines Gefängnisses dient der physischen Verwahrung straffällig gewordener Bürger. Da die Architektur für diese Funktionserfüllung nur die räumliche Hülle schaffen kann, ist die wichtigste Aufgabe innerhalb des Gefängnisses: die Überwachung seiner Insassen. Bereits mit dem Einsetzen der Industrialisierung am Anfang des 19. Jh. machte man sich im Rahmen einer neu entstehenden Typologie der Gefängnisbauten Gedanken über die optimal Lösung des Prozesses der Überwachung. Der britische Philosophen Jeremy Bentham (1748-1832) entwickelte hierfür die Panopticon-Methode, bei der das gesamte Gefängnis durch einen mittig stehenden Turm überwacht werden konnte. Turm und Aufseher waren in dieser Form omipräsent. Das Gefängnis in Kassel besitzt keinen zentralen Turm in diesem Sinne, aber das Prinzip der Überwachung war auch hier allgegenwärtig.

Aus diesem Prinzip der Überwachung, das in unserer Gesellschaft auf vielfältige Weise ständig an Relevanz gewinnt, wurde hier ein räumliches Konzept entwickelt: Im Zentrum der drei Freiganghöfe wird ein Turm aus Spiegeln errichtet. Dabei sind die Spiegel Standartprodukte aus der Verkehrsüberwachung und somit in ihrer Funktion dem Betrachter durchaus geläufig. Einige  genau dieser Spiegel sind ja bereits in einigen Ecken der Höfe in geringer Stückzahl vorhanden.

Die neuen Spiegel werden zentral gebündelt und zu einem Überwachungsturm transformiert. Das Prinzip des Panopticon findet hier eine materielle Neuinterpretation – es ist jetzt nicht mehr ein allmächtiger Aufseher im Turm, der alles andere im Blick hat, sondern jeder einzelner Besucher in den Höfen wird zum Betrachter, zum Beobachtenden und gleichzeitig zum Beobachteten. Der eigentliche Raum der Höfe wird so in den „Spiegelfacetten“ erweitert und verzerrt. Er verändert sich für den Besucher bei jedem Schritt, da er sich immer im realen Raum und im sich ständig veränderndem Spiegelraum befindet,  Er ist Akteur und Beobachter zugleich und kann sich dem unterschwelligen Gefühl der Überwachung oder des Überwacht seins nicht entziehen.

metrobox 2011

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MAX MUSTERMANN IST TOT!

Ein Nachruf

Wir haben es aus der Zeitung erfahren und es durchfuhr uns ein leiser Schock:

Max Mustermann ist tot!

Erstaunlich auch,  – er verstarb wohl schon am 18.07.2009 – , dass wir erst heute davon erfahren.

Weder der Tagespresse noch den wöchentlich erscheinenden Gazetten war das Ereignis eine Zeile wert, – nein, – erst beim Durchblättern der letzten „surfaces pur“ fanden wir eine Abbildung seines Grabes. Sensationeller Weise auch ein Bild des Grabes seiner Eltern, Karl und Emma Mustermann, von denen man noch weniger weiß, als von ihrem Sohn Max.

Aber auch die „surfaces pur“ lässt den Tod von Max Mustermann unkommentiert.
In dem zugehörigen Artikel findet sich kein einziges Wort zum Leben und Werk von Max Mustermann, sondern der Hinweis, dass die Inschrift und individuelle Symbolik auf dem Grab durch moderne CNC-Frästechnik möglich wurde.

Daher möchten wir es nicht versäumen ein paar Worte über Max Mustermann zu berichten:

An einem unbekannten Ort geboren 1936 heiratete er irgendwann die neun Jahre jüngere Erika Gabler.

Diese arbeitete  zunächst beim Bundesministerium für Verteidigung im Rang eines Oberleutnants. Später quittierte sie den Dienst und war dann Lokführerin bei der Bundesbahn.

Der Beruf von Erika Mustermann brachte es wohl mit sich, dass die Mustermanns öfter umzogen. Uns jedenfalls ist ihr Namenszug in einer großen Zahl von Klingel-, und Türschildern bekannt.

Dies ist nur dadurch erklärbar, dass wann immer der Name Mustermann ein Klingelschild schmückte, der Hersteller des Klingelknopfes oder Postkastens die Gelegenheit nutzte mittels der unverhofften Prominenz für sein Produkt zu werben.

Vieles spricht dafür, das die von Erika Mustermann ausgeübten Berufe eher Passion als auf Erwerb gerichtete Tätigkeiten waren.

Ihr Mann Max war offensichtlich vermögend.  Er hatte stets eine große Zahl von Kreditkarten, ist in seinem Leben aber nie irgendwelcher Arbeit nachgegangen. Trotzdem fuhr er gerne mit öffentlichen Verkehrsmitteln und besaß beispielsweise eine Bahncard 25, 50 und auch 100.

Raum für Spekulationen lässt, dass Erika Mustermann 2008, also knapp ein Jahr vor dem Tod ihres Mannes, in einen Orden eintrat und nun Schwester Agnes heißen soll.

War Erika Gabler eine Spionin des Vatikans? Wurde sie, als sie aufflog, unehrenhaft aus der Armee entlassen? War ihr Mann Max nur ein harmloser Trottel, Mittel zum Zweck, oder vielleicht ihr Führungsoffizier?

Hat Erika Mustermann ihren Mann umgebracht um an sein Vermögen zu kommen?

Oder hat sie Ihn getötet nachdem sie dahinter gekommen ist, dass er sie jahrelang missbrauchte, indem er ihre Dienstgeheimnisse an fremde Mächte verkaufte?

Auch die Feuerbestattung von Max Mustermann wirft die Frage auf, ob sich Max Mustermann nur aus dem Staub machen wollte und demnächst wieder auftaucht.

Wir sind gespannt!

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